Was kostet OpenBuchhaltung?
Nichts. Der Quellcode steht unter der Apache-Lizenz 2.0 und darf kostenlos genutzt, verändert und weitergegeben werden. Kosten entstehen nur für den eigenen Betrieb, etwa für den Server oder einen KI-Anbieter.
Ersetzt OpenBuchhaltung die Steuerberatung?
Nein. Die Software unterstützt die laufende Buchhaltung und erzeugt Auswertungen und Meldungen. Jahresabschluss, Steuererklärungen und die fachliche Prüfung gehören weiterhin in die Hände von Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung; der DATEV-Export erleichtert die Zusammenarbeit.
Ist die Software GoBD-zertifiziert?
Nein. Festschreibung, Inhaltshashes, das verkettete Audit-Log und der Prüferexport bilden eine technische Grundlage. Ordnungsmäßigkeit hängt aber auch von Verfahrensdokumentation, internen Kontrollen und dem Betrieb ab. Vorlagen dafür liegen im Repository unter docs/compliance.
Für welche Unternehmen eignet sich OpenBuchhaltung?
Für Kapitalgesellschaften mit doppelter Buchführung, also GmbH, UG und gGmbH. Eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung gehört nicht zum Funktionsumfang, die Istversteuerung wird derzeit nicht abgebildet.
Wo liegen meine Daten?
Auf dem Server, auf dem Sie OpenBuchhaltung betreiben. Externe Dienste kommen nur zum Einsatz, wenn Sie sie selbst einrichten: Ihre Bank, ELSTER, Enable Banking für den PSD2-Abruf oder ein KI-Anbieter.
Brauche ich KI?
Nein. Buchen, Bankabgleich, Umsatzsteuer und Exporte funktionieren ohne Sprachmodell, die Beleg-OCR arbeitet für PDFs mit Textebene regelbasiert. Wer KI nutzen möchte, kann auch ein lokales Modell anbinden, sodass keine Daten das Haus verlassen.
Wie bekommt meine Steuerkanzlei die Daten?
Als DATEV-Buchungsstapel je Wirtschaftsjahr, der sich in DATEV importieren lässt. Den Einsatz des Leistungsdatums sollten Sie mit der Kanzlei abstimmen.
Welche Banken werden unterstützt?
Jede Bank, deren Kontoauszug sich als CSV, CAMT.053 oder MT940 exportieren lässt. Direkt abrufen lassen sich Banken mit FinTS-Zugang, wofür eine Registrierung bei der Deutschen Kreditwirtschaft nötig ist, sowie Banken mit PSD2-Schnittstelle über Enable Banking, zum Beispiel Finom.
Wie kann ich mitmachen?
Issues und Pull Requests auf GitHub sind willkommen. Einen guten Einstieg bieten das README, der Umsetzungsplan, die Coding-Guidelines und die Architekturentscheidungen unter docs/.